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Es war an einem schönen Sommerabend im Jahre 1978, als sich Eugen Ambühl und Meinrad Bättig im Anschluss an das Training des Sportclubs noch etwas länger auf dem Schulhausplatz aufhielten und sich einem Thema widmeten, das sie schon lange beschäftigte, nämlich der Gründung einer Männerriege.Im Gegensatz zum Sportclub sollte in der Männerriege mehr Platz für ein breiteres Spektrum von Sportarten sein. Es sollten neben jüngeren auch ältere Männer willkommen sein und neben der körperlichen sollte auch der geistigen Ertüchtigung gefrönt werden. Das Hauptaugenmerk sollte auf der Pflege der Kameradschaft und der Geselligkeit liegen. Es entsprach auch einem lang ersehnten Wunsch manches Ohmstalers, in einem Turnverein seine Gelenke, Glieder und Muskeln zu entspannen.
Kontakt:
Daniel Lehner, Präsident, Lörzigen 4, 6143 Ohmstal, Tel. 079 750 74 83
 - Die Männerriege bei ihrer Feier zum 20-Jahr-Jubiläum 1999
Die Gründungsversammlung wurde auf Mittwoch, den 21. Februar, 20:00 Uhr im Restaurant Kurhaus angesetzt. 42 Interessierte leisteten der Einladung Folge und lauschten den Ausführungen von Tagespräsident Eugen Ambühl. Dabei wurden nochmals Ziele und Zweck definiert, es wurde über den Anschluss an einen Sportverband (SKTSV) orientiert, man stellte Vereinsstatuten auf und schliesslich wurde ein Vorstand gewählt. In die Mitgliederliste schrieben sich an der Gründungsversammlung 38 Kameraden ein.
Die folgenden Jahre des Aufbaus verlangten allen Mitgliedern einiges ab. So musste eine gewisse finanzielle Basis geschaffen werden, um dem Verein einen Handlungsspielraum Punkto Infrastruktur, Verbandsabgaben, Versicherungen, Turnleiterkurse usw. zu gewährleisten.
Aus den im Laufe der Zeit erwirtschafteten Überschüssen gönnte man sich jährlich eine Reise irgendwo in die Berge oder an einen See. Jedes zweite Jahr wurden auch die Frauen der Vereinsmitglieder eingeladen. Im weiteren wurden verschiedene andere Aktivitäten durchgefüht, z.B. Armbrustschiessen, Skifahren, Schwimmen, Go-Kart-Fahren, Schlittschuhlaufen, Minigolf-Spielen, Velo-Fahren, Jassen, Billard-Spielen oder einfach ein gemütlicher Grillabend am Waldrand. Auch an verschiedenen sportlichen Anlässen wurde teilgenommen: So erreichte man bei einem Seilziehturnier 1979 den 2. Rang. Am Sporttag in Schötz wurde mit einem 4. Rang abgeschlossen. Bei verschiedenen Kantonalen Sporttagen wurden Kranzabzeichen durch Einzelwettkämpfe gewonnen.
Es folgten gemächliche Jahre. Einige Gründungsmitglieder waren bereits etwas in die Jahre gekommen, der Pioniergeist war uns etwas abhanden gekommen. Auch stiegen die Konkurrenzangebote in Sachen Freitzeitbeschäftigung enorm an, so dass für den einen oder anderen die Männerriege an zweite Stelle rückte.Die Turnproben wurden immer schlechter besucht, der Fortbestand des Vereinslebens war nicht mehr gewährleistet. An der GV vom 10. Dezember 1993 wurde die Problematik eingehend diskutiert, und die Versammlung beschloss, die Vereinsaktivitäten während max. 5 Jahren einzustellen. Die GV sollte weiterhin jährlich durchgeführt werden, aber eine Denkpause sollte helfen, zu entscheiden, ob der Fortbestand der Männerriege noch einen Sinn macht. Ein Jahr später entschied man sich, weiterzumachen. Bis zur GV vom 9. Dezember 1994 konnten neue Kräfte mobilisiert werden. Es wurden viele junge Männer motiviert mitzumachen und man versuchte, mit einem attraktiven Jahresprogramm den Vereinsbetrieb wieder aufzunehmen.
1997 wollten einige Mitglieder wieder eine Mannschaftssportart mit Wettkampfmöglichkeit ausüben. Diesmal sollte es Unihockey sein - eine relativ neue Sportart in der Schweiz. Der Verband organisierte eine Meisterschaft für nicht lizensierte Spieler und die Männerriege war mit dabei. Aber auch hier bestätigte sich wieder einmal das Sprichwort, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist.
Im Sommer 1999 feierten wir unser 20jähriges Jubiläum in der Jagdhütte auf dem Bodenberg. Es war genau so ein schöner Abend, wie in jenem Sommer 1978, als Eugen Ambühl und Meinrad Bättig über die Gründung der Männerriege nachdachten.
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